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Videokunst im Web 2.0

Sunday, 17. February 2008 | Autor: ikonoskop

von Dominikus Müller, am 16. August 2007 auf artnet.de

In diesem Artikel zieht Müller einen Vergleich, zwischen Archiven der Videokunst und den Web 2.0 Portalen.

Zwar gibt es schon seit einiger Zeit Archive und Datenbanken für Videokunst, aber oftmals beschränken sich diese auf ein Auflisten und Sammeln von Information über „klassische“ Videokunst, ohne das Web selbst als Ort zu begreifen, an dem Videokunst stattfindet.

dahingegen erscheint ihm das Internet als mehr als geeignetes Medium, in welchem Videokunst präsentiert werden kann.

Wo andere Spielarten der bildenden Künste sich im Netz mit einem massiven Transferverlust konfrontiert sehen, profitiert Videokunst in unvermuteter Weise. Dank Archivdatenbanken und Streaming-Webseiten entgeht sie ihrem beständigen Präsentationsproblem, entweder nur in einer Black Box in der Galerie sichtbar zu sein oder aber gedruckt in Katalogen oder Magazinen ihres essentiellen Bewegungscharakters beraubt zu werden.

Dabei stellt er einen entscheidendes Manko, der augenblicklichen Web 2.0 Struktur heraus:

Das Problem bei dem auf Benutzerinhalten („User Generated Content“) basierenden Web 2.0 ist nur: Unter all den Abermillionen Videos, die auf diversen Plattformen und Portalen kursieren, das zu finden, was wirklich von Interesse ist, grenzt an Unmöglichkeit. Wenn man nicht genau weiß, was man will und auf der Suche nach Neuem und Unbekanntem ist, sieht man sich schnell mit einem hoffnungslosen Unterfangen konfrontiert.

weiter…

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circulating contexts–CURATING MEDIA/NET/ART

Tuesday, 4. December 2007 | Autor: ikonoskop

Erweiterte kuratorische Praktiken im Internet

circulating contexts–CURATING MEDIA/NET/ART

zweite veröffentlichung zum Thema …

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DATA browser 03 : Curating Immateriality

Tuesday, 4. December 2007 | Autor: ikonoskop

DATA browser 03 : Curating Immateriality

erste Veröffentlichung zum Thema- Internet - netart - Curating — teilweise mit Texten der Künstler selbst

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b e y o n d . i n t e r f a c e . dietz, beyond interface: net art and art on the net

Monday, 3. December 2007 | Autor: ikonoskop

This online exhibition presents a simple proposition. There is art that
is created to “be” on the Net. After that, it gets more complex very quickly. Beyond Interface explores some of the complicating issues but does not attempt a comprehensive investigation. And while in the context of a conference on “museums and the web,” there may be interesting strategies to learn from artists for presenting a museum’s collections on the Net, the main goals of Beyond Interface are to present outstanding examples of net-based artistic activity, and to try and begin to better understand and appreciate this art and its context.

b e y o n d . i n t e r f a c e . dietz, beyond interface: net art and art on the net

die “klassische netart Ausstellung”. Die Auswahl und Präsentation waren überzeugend. Eines der ersten und besten Beispiele für Ausstellungen im Medium der kunstlerischen Aktivitäten selbst.
Standard Wandtext, mit Title, Artist, Date und Link auf die “Original” Aktivität bilden den Einstig zu den einzelnen Projekten, die wiederum durch ein kuratorisches oder Künstlerstatement begleitet werden.
Es ist zu überlegen, ob dies heute noch so geschehen würde. Im youtube Fall existiert ja sozusagen schon eine Präsentationsumgebung. Das Beispiel, der Showcases im javamuseum, erscheint mir nicht nur antiquiert, sondern auch in der Gegenüberstellung mit beyond.interface in die falsche Richtung weiter entwickelt worden zu sein, d.h. es wurden sich zu viele Gedanken um das WIE der Präsentation gemacht, als z.B. die Struktur derselben zu überdenken …

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Interaktion versus Konsum

Friday, 23. November 2007 | Autor: ikonoskop

Ein im Kontext der Medienkunst entwickeltes Prinzip wie Interaktivität wird von Mainstream- Medien aufgegriffen, aber die ursprüngliche Zielsetzung dabei in ihr Gegenteil umgekehrt. Oder um es nochmal mit den Worten Brechts auszudrücken: „Das gegen ihn gespritzte Gift verwandelt der Kapitalismus sogleich und laufend in Rauschgift und genießt dieses.“ Die künstlerische Utopie einer interaktiven Kunst als Emanzipation des Betrachters vom Konsumismus, die sich gegen den klassischen, geschlossenen Werkbegriff wendet, weil er eine marktkonforme Kunst als Ware verkörpert, sieht sich also vor dem Paradox, das ihre Konzepte zum Motor der New Economy umgebaut werden und damit der totalen kommerziellen Durchdringung des alltäglichen Medienkonsums dienen. Diese bestätigt zwar den Avantgarde-Status von Medienkunst, doch lässt es nicht zugleich auch die an die Interaktivität geknüpften Ideale zu historischen Relikten einer vergangenen Aufbruchsstimmung werden?Welche Möglichkeiten bestehen in dieser Lage noch für die Medienkunst oder Netzkunst? Vielleicht ist der einzige Weg, die Kommerzialisierung des Netzes zu akzeptieren und selbst mit ihr zu spielerisch zu arbeiten.

Interaktion versus Konsum
Massenmedien und Kunst von 1920 bis heute

Dieter Daniels

Ars Electronica Katalogartikel

Ja genau, mit dieser Analyse beschreibt D.D. die Situation und meine paradoxe Stimmung ausgezeichnet. Doch fage ich mich hatten die sogenannten Ideale oder Utopien nicht schon immer nur die Funktion eines Labels, kann in einer total durch ökonomisierten Welt (denn nicht nur das Netz ist kommerzialisiert) überhaupt so etwas wie ein Begriff von freier Kunst neben dem der Arbeit bestehen? Wenn sich der Betrachter emanzipiert so wird er zum Teilnehmer, zum Künstler. Wenn dann jeder ein Künstler, und die Kunst im Leben angekommen ist - brauchen wir dann noch einen Begriff von Kunst?

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