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taz.de - Mail aus Manila: Grandioses Rehabilitationsballett

Saturday, 16. February 2008 | Autor: ikonoskop

Grandioses Rehabilitationsballett

taz.de - Mail aus Manila: Grandioses Rehabilitationsballett

das ist zwar schon älter, am ein guter Start für eine neue Kategorie (Reviews-collection).
Hier werden zwei Aspekte angesprochen die häufig in der Betrachtung von Youtube videos im Vordergrund stehen:
einmal die Masse und dann die Reaktionen. In diesem Fall hat das Video auf jeden Fall in Punkto Masse die Nase vorn. 1500 Beteiligte (Akteure) und 2 Millionen Klicks (zur Zeit des Erscheinens des TAZ Artikels) - heute sind es 11 Millionen “Prison Thriller” und ca. 40 Varianten (Hintergrund Material, remix etc.).
Am Artikel interessant finde ich, dass diesen Tilman Baumgärtel geschrieben hat, dessen Bücher zur net.art zu Standardwerken geworden sind und dessen Artikelreihe auf Heise-Telepolis mich mit dem Phänomen Netzkunst vertraut machten … Vielleicht liegt es auch daran, das er zur Zeit auf den Philippinen lebt… Insgesamt aber handelt es sich hier jedoch nur um einen Appetizer, Bezüge zur Videokunst (oder netzkunst9 werden hier nicht hergestellt - ausser vielleicht:

“Mit seiner roboterhaften Präzision wirkt das Knastballett wie eine Kombination aus Fritz Langs “Metropolis” und den Jugendfestspielen in Pjöngjang.”

Da hätte ich doch mehr erwartet… denn gekonnt hätte er es …

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Movingweb - observing moving content on the Internet!

Thursday, 14. February 2008 | Autor: ikonoskop

Movingweb - observing moving content on the Internet! » Articles

Ja dies Thema liegt einfach über Berlin — wie dieser graue Himmel –
Hier ein Zitat aus der about page

moving web is a place to share thoughts about all forms of moving content on the web. As bandwidth keeps growing, the internet will converge with the moving media: film, tv & video.
Therefore the Internet as a textbased information medium seems to be the past - moving web explores the future possibilities of the internet as a more immersive entertainment medium. We choose a rather broadly based perspective on the theme of motion on the web: Flash Video, Mobile Web, WebTV, Viral Video, Interactive Narration - all these phenomena are discussed with the emphasis on how moving content will change the web.

Im Gegensatz zu diesem meta Ansatz, focussieren wir uns wir uns hier ersteinmal auf ein Phänomen — und konzentrieren uns im Augenblick auch nur noch auf einen Teilbereich …
Insbesondere anregend war der Artikel

Emotion or Information? ? Video Stories on Car-Microsites

mir sind auf tube soviele Peronen/Profile aufgefallen, die nur sich und ihre Autos filmen - Landschaftsdarstellungen, urbane contexte, Private Studien, Dokumentationen etc.
Ich denke wenn es möglich ist, werden wir anfragen, ob Simon Ruschmeyer Zeit für einen Vblog-Interview hat … Insbesondere das Design des Weblogs ist sehr ansprechend, auch wenn es noch kleinere Bugs hat (der schwarze Balken der die Schrift teilweise überdeckt, das Runterspringen der sidebar …) aber die klare Gestaltung -weis -schwarz -rot , die feinabgestimmten Kategorien, gute Navileiste — na wir müssen da auch noch etwas tun .)

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TP: 2 Girls, 1 Cup: Die Wiederkehr des Mems von Vorgestern

Tuesday, 4. December 2007 | Autor: ikonoskop

Thomas Mayer 04.12.2007 — Internetnutzer zeigen sich ein scheinbar harmloses Video und filmen sich dabei.

TP: 2 Girls, 1 Cup: Die Wiederkehr des Mems von Vorgestern

Dieser Telepolis Artikel zeigt, dass die Phänomene des Internets (mems, Schock etc.) im Netz selbst Tradition besitzen, sich ihre Geschichte schaffen. Die User youtubes übertragen diese natürlich auch, denn was sich vorher bewährte, im Kampf um Aufmerksamkeitskapital, kann hier folglich nicht fehlschlagen.
Durch den Artikel bin ich auf folgende wunderbare youtube Rezension gestoßen. Das macht darauf aufmerksam, dass viele andere ebenfalls youtube (Kritisch, kuratorisch) beobachten :) - muss unbedingt weiter recherchiert werden …
Leider wird aber nur das Phänomen als solches beschrieben, die Filme, insbesondere deren Formale und inhaltliche Struktur werden in einen historischen Kontext gerückt, aber deren soziale Funktion nicht weiter autonom betrachtet, sondern klar im Kontext der PornoDebatte abgehandelt. Die ästhetische Dimension dieser Filme - nicht der mems selbst (das wäre an anderer Stelle vielleicht zu untersuchen), wird nicht angesprochen.
Wenn Ikonoskop diese Filme kategorisieren wollte gehörten sie dann unter die (provisorische) Kategorie - response circle, oder eher - zu Front of … — natürlich zeigt genau dieses Problem wieder deutlich die Unzulänglichkeit jedweder Kategorisierung auf — aber aus pragmatischen Gründen, so auch hier bei uns, setzt sie sich immer wieder durch. Das aber nur so mal als Einschub. Die Kategorie <in Front of …> sollte also verändert werden, und nicht nur Gamer, sondern auch Schockierte? zeigen; wobei ja auch die meisten Gamer in Extremsituationen, als Schockierte abgefilmt werden ….

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